Ehe und Familie im Gegenwind - Teil 2

Liberalisierung der Ehe unterwirft die Familie der Politik

Interdisziplinäres, internationales Colloquium

Den besonderen Schutz von Ehe und Familie gebietet das Grundgesetz dem Staat nicht zuletzt in seinem eigenen Interesse. Denn auf ihre Weise sind sie Quellen für ein friedliches, solidarisches und ökonomisch produktives Gemeinwesen. Erleichterung einseitiger Scheidung, politisches Wohlwollen angesichts sogenannter Vielfalt von Lebensentwürfen - bis zur Leugnung der Komplementarität von Mann und Frau -, einseitig politischer Druck in Richtung Doppelverdiener-Ehe versetzen den Staat in die Pflicht, die Gemeinwohlschäden - zivilgesellschaftliche, soziale und kulturelle Defizite der vorstaatlichen Institution Familie - auszugleichen. Liberalisierung der Ehe ruft nach mehr Staat, unterwirft die Familie der Politik - und ihre vorpolitischen Rechte politischer Verfügbarkeit. 

Programm - (14. September 2013)

  • 16:00 Begrüßungskaffee, Einschreibung
  • 16:30 Dr. Hans Thomas (Lindenthal-Institut)
    Begrüßung und Einführung: Ehe und Familie - Wurzel, nicht Konstrukt der Gesellschaft
  • 17:00 Prof. Dr. Janne Haaland Matlary (Oslo) 
    Human Rights are Natural Rights - yet become political 'products'.
    Just looking at the rights of the child to his/her parents
    (Menschenrechte, Recht von Natur aus, auf dem Weg zum politischen "Konstrukt".
    Im Blickfang das Recht des Kindes auf die eigenen Eltern)
  • 17:45 Pause
  • 18:00 Prof. Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky (Bonn)
    Private Haushalte - ökonomische Basisinstitutionen der Gesellschaft
  • 18:45 Aussprache (Moderation Dr. Johannes Hattler, Lindenthal-Institut) 
  • 19:30 Ausklang (mit Imbiss)

Informationen zu den Referenten

Dieser Termin ist für die Registrierung geschlossen.

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