Referenten
Der Appell des Humanen
Zum Streit um "Naturrecht"
Interdisziplinäres Colloquium | 13. Juni und 19. September 2009
Lindenthal-Institut, Köln
Dr. phil. Christoph Böhr, geb. 1954 in Mayen/Eifel, verheiratet, Studium der Politikwissenschaften, Germanistik, Philosophie, Neuere Geschichte. Neben wissenschaftlicher Tätigkeit Kommunalpolitik (CDU), 1983-89 Bundesvorsitz Junge Union, 1988 CDU-Fraktionsvorsitz Trier, 1987-2009 MdL Rheinland-Pfalz: 1994-2006 Fraktionsvorsitz, 1997-2006 CDU-Vorsitz. 1999-2006 Vorsitz Wertekommission und 2002-06 Stellv. Vorsitzender der Bundes-CDU. 2007 Vorsitz der Dt. Cusanus-Gesellschaft. 2008 Lehrbeauftragter an d. Heinrich-Heine-Univ. Düsseldorf. Zahlreiche philosophisch-politische Veröffentlichungen.
Prof. Dr. iur. Josef Isensee, Staatsrechtler und Staatsphilosoph, geb. 1937, Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie in Freiburg im Breisgau, Wien und München., 1962-70 wissenschaftlich tätig an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dort 1967 promoviert zum Dr. iur. ("Subsidiaritätsprinzip und Verfassungsrecht: eine Studie über das Regulativ des Verhältnisses von Staat und Gesellschaft", 2. Aufl. 2001), 1970 habilitiert mit Lehrberechtigung für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht sowie Steuerrecht. 1971 Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht III der Universität des Saarlandes, 1975 bis zu seiner Emeritierung am 1. August 2002 Professor am Institut für Öffentliches Recht an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Wintersemester 2002/2003 war er Gastprofessor an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, im Wintersemester 2003/2004 Gastprofessor an der Freien Universität Berlin.
Prof. Dr. iur. Stefan Mückl, geb. 1970 in Hechingen: Studium in Passau und Freiburg (Stip. Bayer. Begabtenförd.), 1995 Erstes, 1999 Zweites Juristisches Staatsexamen, 1998 Promotion zum Dr. iur. in Freiburg; 1995-99 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1999-2005 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für öffentliches Recht; 2005 Habilitation: Lehrbefugnis für Deutsches und Ausländisches öffentliches Recht, Kirchenrecht, Europarecht. 2008 apl. Prof. Rechtswiss. Univ. Freiburg. Forschungsgebiete: Staats- und Verwaltungsrecht, Rechts- und Verfassungsgeschichte, Europarecht, Europäisierung der nationalen Rechtsordnung, Staatskirchenrecht, Kirchenrecht.
Prof. Dr. iur. Tilman Repgen, geb. 1964 in Saarbrücken, verheiratet, zwei Kinder; Studium in Trier und Köln, Referendarexamen 1990 in Köln, Assessorexamen 1994 in Düsseldorf, Promotion 1993 und Habilitation 2000 in Köln bei Prof. Dr. Klaus Luig; venia legendi für Bürgerliches Recht, Römische und Deutsche Rechtsgeschichte. Nach Lehrstuhlvertretungen in Mainz, Tübingen und Augsburg seit 1.4.2002 Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit und Bürgerliches Recht an der Universität Hamburg.
Prof. Dr. phil. Martin Rhonheimer, geb. 1950 in Zürich: Studium der Geschichte, Philosophie, der Politischen Wissenschaften und der Theologie in Zürich und Rom. Promoviert in Philosophie (Universität Zürich) bei Hermann Lübbe, dessen Assistent er von 1972-1978 war. 1983 Priesterweihe. Seit 1990 Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom. Verfasser einer großen Zahl wissenschaftlicher Publikationen, darunter mehrere Bücher, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden.
Professor Dr. phil. Manfred Spieker, geb. 1943 in München, verheiratet, 6 Kinder. Studium der Politikwissenschaft, der Philosophie und der Geschichte an den Universitäten Freiburg, Berlin und München. 1968 Dipl.-Politologe an der Freien Universität Berlin. 1973 Promotion zum Dr. phil. in München. 1982 Habilitation für das Fach Politische Wissenschaft an der Universität Köln. Seit 1983 Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. Gastprofessuren in Erfurt, Valparaiso/Chile, Santiago de Chile und Vilnius. 1995-2001 Beobachter des Hl. Stuhls im Lenkungsausschuß für Sozialpolitik des Europarates sowie bei Konferenzen der Sozialminister des Europarates. 2002-2007 Präsident der Association Internationale pour l’Enseignement Social Chrétien (AIESC).
Prof. Dr. phil. Berthold Wald, geb. 1952 in Wipperfürth, verheiratet, 3 Kinder, Studium der Philosophie, Germanistik, Pädagogik, Katholische Theologie. 1986 Promotion in Philosophie, 1992-98 Lehrbeauftragter in Münster, 1996 Gastprofessor an der Lateranuniversität in Rom. 2002 Habilitation u. Professor für Systematische Philosophie in Paderborn.
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Programm des Colloquiums